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Dekoration

Flämische Falten und Dreierfalten

  


Flämische Falten sind ähnlich wie die Dreierfalten, regelmäßig und fächerförmig mit flachen Zwischenräumen zwischen den Faltengruppen. Charakteristisch ist die sehr exakte Faltenbildung mit glatten Zwischenräumen zwischen den einzelnen Falten.

 

 
An der Oberkante der Fensterdekoration wird erst ein Steifband angenäht. Der Stoff wird an der Stelle der Falte zusammengefaltet und mit einem speziellen Haken zusammengenäht. Dadurch wird der Faltenkopf fest fixiert und kann im Gegensatz zu anderen Falten, die durch das Kräuseln eines Bandes gebildet wurden, nicht mehr verrutschen.
Der eingenähte Haken dient als Aufhängung der Dekoration an einer Schiene. Er wird üblicherweise in einen Gleiter, der in der Gardinenschiene läuft eingehängt. Sie können aber auch an Stilrohrgarnituren dekoriert werden.

Flämische Falten werden von Hand in einer aufwändigen Technik gelegt und genäht, im Gegensatz zu den Dreierfalten, die sich einfach durch ein Faltenband legen lassen. Flämische Falten werden nicht an der Oberkante fixiert, sondern tiefliegend, so dass die Falte nach oben hin aufspringt. Beide Arten verleihen Gardinen eine elegante, attraktive und ordentliche Erscheinung.

Das Band wird im Handel in verschiedenen Höhen angeboten. Es ist auf der Rückseite mit Taschen versehen, durch die spezielle Faltenhaken eingeschoben und die Falten damit fixiert werden. Der Stoffbedarf errechnet aus der Länge der Vorhangschiene oder -stange und sollte etwa mit 2,25 multipliziert werden.

Das Faltenband sollte 5 mm unter dem oberen Rand des Vorhangs festgenäht werden.

Gardinenbänder

  

 

 

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