| Schabracken können aus dem gleichen Material
wie der Vorhang bestehen, oder ein auffälligeres Muster in der gleichen Farbe haben. Aber
auch ein kontrastfarbiger Stoff oder ein einfarbiger Stoff, der den Ton eines gemusterten
Stoffs aufgreift ist denkbar. Karos können als klare Abgrenzung für gestreifte Vorhänge
dienen und Streifenmuster sind eine hübsche Ergänzung zu geblümten Vorhängen. Klassische Schabracken sind in der Regel versteift und werden auf
ein an der Wand befestigtes Gardinenbrett montiert, so dass sie auch dann den Vorhang
nicht berühren, wenn dieser beiseite gezogen wird und sich bauscht. Die Form der
Schabracke sollte nicht nur auf den Stil des Raumes abgestimmt sein sondern auch auf die
Fensterform und den ausgewählten Dekostoff. Die einfachste Form einer Schabracke besteht
aus einem rechteckigen, mit Vorhangstoff bezogenen Brett. Dagegen wirken Versionen mit
ausgeformten Unterkanten wie Bögen, Zacken oder Zahnungen interessanter. Die Ränder
können schlicht bleiben oder zusätzlich mit Borten, Litzen oder Fransen verziert werden.
Für mehr Fülle erfordern weiche Schabracken meist ein
Volumenvlies. Bei großflächigen Schabracken und in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit
empfiehlt es sich allerdings die Schabracken auf Holz oder Hartfaserplatten aufzuziehen.
Hölzerne Schabracken können aus Vollholz, Sperrholz oder
Hartfaserplatten angefertigt werden. Sie lassen sich individuell gestalten wie durch
Bemalen, mit Stoff beziehen, mit Steinchen, Muscheln, Glasperlen oder Kordeln bekleben
sowie vielen anderen Materialien verzieren. |
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