| Die Färbung hängt von der
Stoffart, der Konzentration des Farbbades, der Dauer des Farbbades und auch von der
Temperatur des Farbbades abhängt. Um eine
gleichmäßige Färbung zu erreichen, sollte der Stoff locker im Farbbad schwimmen, ganz
bedeckt sein und häufig bewegt werden. Der Stoff nimmt die Farbe besser an, wenn er
vorher angefeuchtet wird.
Beim Färben sollten Gummihandschuhe tragen, da nicht nur die Farbe schwer wieder abgeht,
sondern es auch zu Hautreizungen kommen kann.
Es empfiehlt sich das Färbegefäß so zu platzieren, dass
die Umgebung vor Farbe geschützt und nach der Färbung leicht zu säubern ist.
Nach dem Farbbad ist der Stoff gründlich mit lauwarmen Wasser auszuspülen und zu
trocknen, bevor er weiter bearbeitet und in das nächste Farbbad getaucht wird.
Ton in Ton Effekte werden durch unterschiedlich lange
Färbezeiten erreicht. Ein kurzes Eintauchen des Stoffs in das Farbbad verleiht im einen
hellen Farbton. Wird er nach dem Spülen und Trocknen erneut etwas länger in das Farbbad
getaucht, dann bekommt er einen etwas dunkleren Farbton. Auf diese Art lassen sich sehr
viele Farbnuancen erreichen.
Da sich die Farben überdecken ist bei mehreren Farbbädern grundsätzlich mit dem
hellsten Ton zu beginnen.
Beim Aufhängen des fertig gefärbten, nassen und
gespülten Stoffes ist der Boden mit untergelegten Zeitungen oder Folie vor Flecken zu
schützen.
Nach dem Trocknen des Stoffs wird das Wachs entfernt, der
spannendste Augenblick. Denn erst jetzt lässt sich die Wirkung der feinen Linien, die
Vielzahl der Wachssprünge und das Zusammenspiel der Farben erkennen. Dazu wird die
Batik zwischen zwei saubere Tücher oder Zeitungen gelegt und so lange heiß gebügelt,
bis sich keine Wachsflecken mehr im ständig gewechselten Papier oder Stoff sich zeigen.
Die mit Wachs behandelten Partien behalten die Grundfarben des Stoffs.
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