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nmc Architektur & Design |
Man kann sich keine Wohnung ohne Bilder
vorstellen. Mit Bildern lässt sich ein Raum korrigieren oder betonen.
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Ein Bild sollte gut zu betrachten sein und in
Augenhöhe hängen. Da die Wand der Rahmen für das Bild ist, müssen auch die
Proportionen stimmen und die zugeordneten Möbel zu dem Bild passen.
Man kann zwischen zwei Möglichkeiten wählen, entweder ausgewogene Symmetrie oder
spannungsvolle Asymmetrie, nur die Harmonie muß stimmen. |
Für eine Harmonie sind folgende Grundregeln
zu beachten:
- Der Bildhintergrund sollte möglichst ruhig sein, ideal
wäre eine weiße Wand
- Passepartouts heben Bilder von einer gemusterten Wand ab.
Dabei ist der Rahmen viel größer als das Bild, d.h. ein weißer oder schwarzer Karton
rahmt das Bild ein
- Die Rahmenkanten sind nach Leitlinien im Raum auszurichten.
Es kann sich dabei um Fensterkanten, markanten Linien von Einbauten und Möbeln handeln
- Über zierlichen Möbelstücken sollten keine zu großen und
ausdrucksvollen Bilder hängen, umgekehrt kann aber auch ein zu kleines Bild über z.B.
einer großen Anrichte recht verloren wirken.
- Symmetrie im Raum verlangt eine symmetrische Bilderanordnung
- Asymmetrie muß ins Gleichgewicht gebracht werden, d.h wenn
ein Bild außerhalb der Wandmitte angebracht wird, so ist für ein optisches Gleichgewicht
zu sorgen , indem als Ausgleich eine Stehleuchte, eine Pflanze oder Schrank dafür sorgt.
- Imaginäre Hilfslinien helfen eine größere Gruppe zu
ordnen. Die Gruppe beginnt mit dem größten Bild, dem dann die kleineren zugeordnet
werden und somit insgesamt eine Einheit bilden. Dabei darf der Abstand der Bilder
untereinander nicht zu große sein
- Vertikale Gruppierungen machen einen Raum höher,
horizontale dagegen breiter
- Mehrere kleine Bilder lassen sich in einer gerahmten Fläche
zu einem neuen Bild zusammenfassen (s.Abb. oben)
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