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Polsterkissen nähen

               

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Dicke Polsterkissen können auf Sesseln, Stühlen und Bänken den Sitzkomfort ungemein erhöhen, wobei die Füllung des Innenkissens sich nach Stil und Zweck des Möbels richten muss.
 
Polsterkissen können mit Federn und Daunen, oder für eine größere Kompaktheit mit einem Schaumstoffblock gefüllt werden, der mit einer Lage Polsterwatte umhüllt wird. Zusätzlich lassen sich Polsterkissen nach Wunsch mit Paspeln oder Kordeln verschönern.
               


Die Kissen bestehen aus Ober- und Unterseite, sowie den vier Seitenteilen, die aus Stoffstreifen zusammengesetzt werden. Um den Stoffbedarf zu ermitteln sind Länge "C", Breite "B" und Höhe "A" zu messen.
Zunächst werden die Stoffstücke für Ober- und Unterteil zugeschnitten, zuzüglich einer Nahtzugabe ringsum von 1,5 cm.
Die Seitenteile des Polsters werden aus 5 Stoffstreifen zusammengesetzt, wobei die Rückenfront aus zwei Teilen besteht, zwischen die der Reißverschluss genäht wird. Um das Beziehen des Kissens zu erleichtern, sind die Ecken der Rückenfront herumgezogen. polsterkissen2.jpg (13653 Byte)
Die Höhen der Seitenteile entsprechen denen des Innenkissens zuzüglich jeweils einer Nahtzugabe ringsum von 1,5 cm. Für das Rückenteil mit dem Reißverschluss sind an beiden Enden  6,5 cm und eine Nahtzugabe von 3 cm jeweils auf den beiden Längsseiten einzurechnen. Die ermittelten Maße auf den Stoff übertragen und die Teile zuschneiden.

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Den Stoff des Rückenteils längs halbieren und auseinander schneiden. Die Stücke rechts auf rechts zusammenstecken und heften.
Anschließend mit der Maschine an beiden Enden 3 cm zusammensteppen und die Naht flach ausbügeln. Der einzunähende Reißverschluß muss 6 cm kürzer sein als der Streifen der Rückseite lang ist.
Den Reißverschluss zwischen die beiden Stoffstreifen der Rückseite einnähen.

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Alle Seitenteile an den Enden rechts auf rechts zusammenstecken und festheften.

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Kontrollieren, ob das Seitenteil das Innenkissen komplett umschließt, ansonsten korrigieren und anpassen. Die Nähte feststeppen und ausbügeln.
Falls gewünscht, werden Paspeln um die obere und untere Hälfte des Polsterbezugs genäht. Diese dabei jeweils auf der rechten Seite des oberen und unteren Kissenteils anbringen. An der Rückseite des Kissens verbinden.

Seitenteile rechts auf rechts auf den Kanten des unteren Kissenteils feststecken, festheften und die Naht sorgfältig absteppen. Dabei die Nahtzugaben an den Enden der Kanten übernähen:

polsterkissen5.jpg (17895 Byte)

Um die Spannung aus dem Stoff zu nehmen ist Nahtzugabe der Seitenteile an den Ecken einschneiden.

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Reißverschluss öffnen und die Seitenteile in gleicher Weise mit dem Kissenoberteil verbinden. Die Nahtzugaben an den Ecken einschneiden und die Nähte glattbügeln.
Den Kissenbezug durch den Reißverschluss wenden, die Nähte glattbügeln und den Bezug über das Innenkissen ziehen.
 

 

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