Die Symbole
stammen aus der Natur oder sind metaphysischer Art. Fast alle Teppiche sind meist
symmetrisch aufgebaut und in der Regel mit einer umlaufenden, mehr oder weniger breiten
Bordüre versehen. Sie können sowohl mit als auch ohne einem Mittelmedaillon verziert
sein, oder mehrere symmetrisch angeordnete Medaillons haben. Dies kann nur durch eine sehr
hohe Knotendichte erreicht werden, mit der sich diese äußerst komplexen und
detaillierten Muster darstellen lassen. Alle klassischen Teppiche sind auf diese Art
konzipiert.
Persien ist ein Begriff, der vor allem was
Kunstgegenstände und Teppiche angeht, bis heute als Handelsname von großer Bedeutung
ist. Hier werden bereits seit Jahrtausenden Teppiche geknüpft, weshalb die Produktion
auch entsprechend vielfältig und uneinheitlich ist. Viele Knüpfgebiete werden
stilistisch von den angrenzenden Nachbarstaaten beeinflusst. Dies ist vor allem bei der
Türkei, den Kaukasusrepubliken und Afghanistan, in eingeschränktem Maße aber auch bei
Pakisten der Fall.
Persische Teppiche können sowohl feine als auch grobe Knüpfung aufweisen und nicht nur
absolut geometrische sondern auch phantasievollste florale Muster haben. Sie können dick,
dünn, aus Seide, Wolle oder Ziegenhaar gefertigt sein. Den qualitativ hochwertigen
Teppichen wird nachgesagt, dass sie erst nach 30 bis 40 Jahren ihre vollste Schönheit
erlangen.
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